Zelten unter freiem Himmel stand schon immer hoch im Kurs. Viele von uns verbringen ihren Urlaub lieber auf einem Campingplatz, als in einer Pension oder im Hotel. Abenteuer erleben, der Natur ganz nah sein und das romantische Flair genießen. Wer träumt nicht davon?

Allerdings gibt es bei diesem Vergnügen mit Kindern schon einiges zu beachten. Damit der Campingurlaub nicht zum Stress wird oder sogar in einem Desaster endet, ist eine perfekte Planung das A und O.

Spielende Kinder vor einem Campingbus

Campen mit Baby

Prinzipiell ist Camping mit Baby und Kindern gar kein Problem. Jedoch sollten im Vorfeld einige Punkte nicht außer Acht gelassen und abgearbeitet werden.

Speziell Campen mit Babys kann sich als schwierig herausstellen, da die Kleinen sich nur auf komplett sauberen Böden aufhalten sollten. Außerdem könnten sich Nachbarn durch nächtliches Weinen des Babys beschweren.

Daher bietet ein Wohnmobil mehr Vorteile:

  • man kann das Baby gut wickeln
  • Mahlzeiten sind entspannter zubereitet
  • man kann ein Babybett aufstellen
  • Geräusche von und nach außen sind gedämpfter
  • mehr Platz zum Verstauen
  • besserer Transport von Kinderwagen & Co.

Wer kein Wohnmobil hat und keins mieten kann oder möchte, kann auch darauf zurückgreifen, dass einige Campingplätze Kinderwagen und andere Notwendigkeiten zum Mieten anbieten.

Zelte für Babys

Wenn gutes Wetter herrscht und ihr euren Sprösslingen etwas Gutes tun möchtet, könnt ihr auch ein »Spielzeugzelt für draussen mitnehmen und vor dem Wohnwagen aufbauen. Das Baby sollte jedoch schon krabbeln können und von euch zu jeder Zeit bewacht werden.

Campen mit Kind

Wenn eure Kinder schon etwas älter sind, empfiehlt es sich Campingplätze mit kinderfreundlicher Ausstattung auszuwählen. Ein absoluter Pluspunkt, damit wird der Aufenthalt um einiges leichter.

Ein paar Komforteinrichtungen sind:

  • Familienbäder mit Kinderwaschbecken
  • Wickeltische
  • Spielplätze
  • Supermarkt um die Ecke

Etwas gehobenere Campingplätze bieten mitunter auch:

  • Hallenbäder
  • Badeseen
  • überdachte Spielanlagen

Für einige klingt das nach Luxus, aber gerade für die Kleinen sind diese Einrichtungen eine willkommene Abwechslung. Aber hier gilt: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Erst eine rechtzeitige Reservierung bietet tolle Urlaubsvoraussetzungen.

Zelte für Eltern mit Kleinkindern

Fangen wir einmal mit dem Zelt an. Achtet darauf, dass die Größe des Zeltes entsprechend der Personen angepasst wird, denn beim Schlafen nimmt ein Kleinkind genauso viel Platz weg, wie ein Erwachsener, wenn nicht noch mehr.

Idealerweise darf die Behausung also noch etwas umfangreicher ausfallen. Wer sich für ein kleines Modell entscheidet, der wird diesen Schritt im Nachgang eventuell bereuen.

Auch im Zelt muss ein gewisses Ordnungsprinzip herrschen, sonst bricht Chaos aus. Ideal wäre ein »Familienzelt mit abgetrennten Kabinen. Somit bewahrt sich jeder seinen eigenen Rückzugsort.

Gerade bei schlechter Wetterlage ist diese Herangehensweise von Vorteil. Außerdem erhält man dadurch einen separaten Platz zum Zubereiten der Speisen und der Nachwuchs hat eine eigene Spielecke.

Ganz wichtig ist natürlich der Schlafplatz für Kinder. Dafür sollten einige Dinge nicht vergessen werden:

  • ISO-Matten
  • Kissen
  • Decken
  • Lieblingskuscheltier

Eine Bereicherung für das Zeltinnenleben sind Taschenlampen. Wenn es abends dunkel wird, dann werden die unscheinbaren Objekte zu wertvollen Helfern. Selbst zum Vorlesen der Nachtgeschichte ist eine Taschenlampe unabdingbar. Ersatzbatterien sollten ebenfalls im Koffer verstaut werden.

Für Kinder sind Campingplätze mit Abwechslung wichtig

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Häufige Fragen zum Thema Camping mit Kindern und Babys

Was muss auf jeden Fall mit?

Natürlich kannst du nicht deine ganze Küchenzeile mitnehmen. Auch das gute Geschirr muss nicht mit auf Reise gehen. Selbst auf einem ein flammigen Gaskocher lassen sich köstliche Gerichte zaubern. Eintöpfe, Suppen oder Nudeln lassen sich damit einwandfrei zubereiten.

Zur besseren Handhabung reicht Campinggeschirr völlig aus. Selbst Pappteller wären eine Alternative.

Eine elektrische Kühlbox ist auch ratsam. In diesem Behälter können Lebensmittel kühl gelagert werden. Erfahrungsgemäß liegt an den meisten Campingplätzen Strom an.

Praktische Klappstühle und Klapptische ermöglichen einen angenehmen Sitzkomfort. Ist ein Baby mit an Bord, dann gehört ein zusammenklappbarer Hochstuhl zur Grundausstattung. Selbst an das Babyreisebett sollte gedacht werden.

Praktischerweise gehört ein Badeeimer ebenfalls zum Reisegepäck. In dieser Vorrichtung kann das Baby vor Ort gleich gesäubert werden. Ein Kanister Frischwasser zum Händewaschen oder Mund säubern ist außerdem zu empfehlen.

Checkliste:

  • Zelt, wenn ihr kein Wohnmobil habt
  • Reparatur-Werkzeug
  • ISO-Matten
  • Schlafsäcke
  • Gaskocher
  • Taschenlampen
  • Ersatzbatterien
  • Reiseapotheke
    • Pflaster
    • Wund- und Heilsalbe
    • sterile Kompressen
    • Einmal-Handschuhe
  • Kochutensilien
  • Campinggeschirr
  • Lieblingsessen
  • Lieblingsspielzeug
  • Elektrische Kühlbox
  • Klappstühle
  • Klapptisch
  • Kanister mit Frischwasser
  • Wind- und wasserdichte Kleidung
  • ausreichende Wechselkleidung
  • Schuhe
  • Kulturbeutel
  • Sonnenschutzcreme
  • Feuerzeug
  • Streichhölzer
  • Insektenschutzmittel

Wenn ein Baby mitreist:

  • zusammenklappbarer Hochstuhl
  • Babyreisebett
  • gut gefüllte Wickeltasche:
    • Utensilien zum Zubereiten von Fläschchen
    • Schnuller
    • Kuscheltier
    • Windeln
    • Töpfchen
    • Pflege- und Hygieneartikel
    • Badeeimer

Worauf muss beim Camping mit Kindern ausdrücklich geachtet werden?

Generell nimmt die Urlaubsplanung immer viel Zeit in Anspruch. Bereits bei zwei Personen muss eine Menge vorbereitet werden. Doch wie sieht es aus, wenn man mit Kindern oder sogar einem Baby verreisen möchte?

Eine Checkliste ist bei diesem Vorhaben unabdingbar. Schließlich müssen viele Sachen und Gegenstände mitgenommen werden. Bereits bei der Wahl des Campingplatzes solltest du gezielt vorgehen. Viele Betreiber haben ihren Standort direkt auf Familienbesuche eingestellt.

Bei schlechter Wetterlage:

Auf jeden Fall solltest du ein Auge auf den Wetterbericht werfen. Die Wetterlage kann selbst im Sommer recht unterschiedlich aussehen. Als Eltern muss man dafür unbedingt gewappnet sein. Bei schlechter Wetterlage gehören folgende Dinge unbedingt ins Gepäck:

  • Regenjacke
  • Gummistiefel
  • Pullover
  • lange Hosen
  • Mütze

Bei guter Wetterlage:

Herrscht ein heitere Witterung vor und die Sonne steht hoch am Horizont, dann müssen diese Dinge vorhanden sein:

  • Sonnenhut
  • T-Shirt
  • kurze Hose oder Rock
  • Sonnenbrille
  • Sonnenmilch
  • Badesachen

Natürlich haben wir hier nur einen kleinen Teil der Grundausrüstung aufgeführt. Für das Outdoor-Abenteuer spielen noch ganz andere Gegenstände eine maßgebliche Rolle.

An Ritualen festhalten

Fakt ist, in der freien Wildnis ist der Einschlaf-Rhythmus ganz anders als in den eigenen vier Wänden. Zudem herrscht in der fremden Umgebung eine andere Geräuschkulisse.

Die Kleinen spüren die Veränderung und nutzen mitunter die Situation aus. Das Einschlafen könnte sich schwieriger gestalten. Hier gilt es, nicht die Nerven zu verlieren. Schließlich bist du im Urlaub. Daher ist es wichtig, dass du in dieser Zeit an gewohnten Ritualen festhältst.

Neben dem Kuscheltier werden auch Lieder zum Einschlafen gesungen. Mit einer schönen Geschichte kannst du genauso dein Kind in den Schlaf wiegen.

Frösche vor einem Wohnmobil

Wo sind kinderfreundliche Campingplätze?

Campingplätze in der Nähe des eigenen Wohnorts sind ganz klar sehr beliebt. Informiert euch jedoch vorher über die Ausstattung des Geländes, damit eure Kleinen auch viele Abenteuer erleben können.

Soll es trotzdem etwas weiter weg gehen, habe ich hier ein paar Vorschläge für euch:

Für jeden lässt sich das Richtige finden, wenn man gute Planung betreibt und gut ausgerüstet ist.

Welche Gefahren gibt es auf dem Camping-Platz?

Wer mit Kindern unterwegs ist, der muss unbedingt an eine Reiseapotheke denken. Pflaster, Wund- und Heilsalbe, sterile Kompressen sowie Einmalhandschuhe gehören da unbedingt rein. Damit kein Sonnenbrand entsteht, ist ein ausreichender Sonnenschutz bei hoher Sonneneinstrahlung absolute Pflicht.

Außerdem befindet man sich in der freien Natur. Mit speziellen Abwehrmitteln kannst du den Nachwuchs vor unliebsamen Blutsaugern schützen. Am besten holst du dir dazu einen Rat in der Apotheke oder beim Kinderarzt ein. Im Zelt ist die Familie weitestgehend durch ein integriertes Moskitonetz vor den Insekten sicher.

Zudem solltest du dein Kind immer im Auge behalten, damit es sich nicht verläuft. Gerade an Badeseen ist besondere Aufmerksamkeit gefragt.

Wenn du also in absehbarer Zeit einen Campingurlaub planst, dann informiere dich rechtzeitig über die örtlichen Begebenheiten der Campingplätze. Nimm vor allem die Sanitäranlagen genauer unter die Lupe. Die Bedürfnisse sollten auf das Kind unbedingt abgestimmt sein.

Hast du auch nichts vergessen?

Vor so einer Fahrt herrscht natürlich immer viel Aufregung. Spätestens beim Autobeladen wird klar, dass einige Reiseutensilien fehl am Platz sind. Kinder haben oft die Angewohnheit ihr ganzes Spielzeug mitnehmen zu wollen. Puppen, Schaufelbagger, Kuscheltiere oder diverse Bücher.

Hier musst du klare Grenzen ziehen. Der beste Freund für die Nacht und ein Kartenspiel dürfen mit, aber ansonsten zählen an diesen Tagen andere interessante Dinge. Vielmehr darfst du nicht den Kocher und die Streichhölzer vergessen. Manchmal sind es die kleinen Sachen, die man bei der Planung aus den Augen verliert.

Ist ein Baby mit von Partie, dann benötigst du einiges mehr. Beispielsweise Windeln, Wundschutzcreme, Feuchttücher, Babyflächen, Kinderwagen. Mit einer ausgearbeiteten Übersichtsliste bist du gut gerüstet.

Bildquellen
Campingbus mit Kindern: lentemamaatje – https://pixabay.com/de/urlaub-kinder-spielen-1463951/

Wohnwagen mit Fröschen: Alexas_Fotos – https://pixabay.com/de/fr%C3%B6sche-bulli-vw-wohnwagen-lustig-1358815/

Wohnwagen-Gruppe: sabinamajoor – https://pixabay.com/de/camping-im-freien-wohnwagen-987707/

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